Streckenlänge
Abschnitt 1:

Urnagold - Besenfeld:
2,6 km

Besenfeld-Talsperre Staumauer: 11,9 km

Talsperre Staumauer - Altensteig Jahnstraße: 10,8 km

Jahnstraße - Abzweig Berneck: 3,2 km

Abzweig Berneck - B28 Ebhausen: 5,9 km

Ebhausen - Rohrdorf:
2,0 km

Rohrdorf - Nagold Uferparkplatz: 3,8 km

Nagold-Uferparkplatz - Wildberg-Bahnhof:
10,5 km

BundesstraßeBundesstraße

LandstraßeLandstraße

SeitenstraßeSeitenstraße

FlussFluss

BachBach

NagoldtalradwegNagoldtalradweg

geplanter Nagoldtalradweggeplanter Nagoldtalradweg

BahnlinieBahnlinie


BahnhofBahnhof

SehenswürdigkeitSehenswürdigkeit


Tourist-InformationTourist-Information


Essen & TrinkenEssen und Trinken außerhalb der Ortschaften

ReparaturserviceReparaturservice

Streckenabschnitt 1: Von Seewald nach Wildberg

Wildberg Ebhausen Rohrdorf Nagold Altensteig Grömbach Seewald Grafik Streckenabschnitt 1

In Seewald beginnt der Nagoldtal-Radweg an der Quelle der Nagold im Ortsteil Urnagold. Sehenswert ist die 1280 erstmals urkundlich erwähnte sagenumwobene Wehrkirche in Urnagold. Das 1831 in Besenfeld erbaute Wirtshaus mit Postkutschenstation wurde 1998 restauriert und zum denkmalgeschütztem Rathaus "Alte Sonne" umgebaut.


Durch Besenfeld und Schorrental führt der Weg zur Nagoldtalsperre in Erzgrube. Die Nagoldtalsperre lädt mit ihren zahlreichen Freizeitmöglichkeiten zum Verweilen ein.

Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch ist Altensteig. Mit seinem pittoresken Altstadtbild in Hanglage und der einzigen unzerstörten mittelalterlichen Burg des Schwarzwaldes lädt das reizende kleine Städtchen zur Besichtigung ein. Altensteig ist Mitgliedstadt der Themenrouten "Deutsche Fachwerkstraße" und der "Europäischen Kulturstraße Heinrich Schickhardt". Flößerführungen an der Monhardter Wasserstube lassen ein altes Waldgewerbe lebendig werden.

Aus Altensteig kommend führt der Radweg auf der linken Nagoldseite nach Ebhausen. Sehenswert ist die 1860 erbaute neugotische Saalkirche mit aufgestocktem Wehrturm aus dem frühen Mittelalter und einer der ältesten Kirchenglocken Württembergs. Etwas abseits vom Nagoldtal-Radweg im höhergelegenen Ortsteil Rotfelden befindet sich der europaweit einzigartige Kamelhof. Neben zahlreichen Informationen zu den verschiedenen Kamelarten, bietet der Hof auch die Möglichkeit für Ausritte.

Folgt man dem Radweg entlang der B 28, kommt man nach Rohrdorf. Eines der markantesten Gebäude in Rohrdorf und zugleich der Ortsmittelpunkt ist die denkmalgeschützte Johanniter-Komturei, welche aus der Johanneskirche und dem historischen, schön restaurierten Rathaus, besteht. Die aus zwei Ordenshäusern bestehende Anlage mit ihren historischen Wandmalereien ist ein hervorragendes Zeugnis spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Baukunst und steht deshalb unter Denkmalschutz.

Von Rohrdorf führt der Weg weiter in die große Kreisstadt Nagold. In Nagold führt der Radweg direkt am Badepark vorbei, über den Badesteg und den Verbindungsweg neben dem Keltenhügel Krautbühl in die Freudenstädter Straße, von dort aus über den Busbahnhof in die Marktstraße und damit die historische Altstadt. Von hier aus eröffnet sich der Blick auf den Schlossberg mit seiner altehrwürdigen Burgruine. Nur wenige Meter vom ausgeschilderten Weg schließen sich in Richtung Stadtpark Kleb und den zukünftigen Schlossbergterrassen das Stadtmuseum im "Steinhaus" und das Hotel "Adler" an. Auf dem Weg sind das Rathaus mit seinen historischen Arkaden sowie zahlreiche Fachwerkhäuser zu sehen. Aufgrund der Umstrukturierungen und Baumaßnahmen im Zuge der Landesgartenschau 2012, radelt man auf der umgeleiteten Strecke über den Schulhof (des Otto-Hahn-Gymnasiums und der Zellerschule) an die rechte Nagoldseite, die zukünftige Uferpromenade, meist unmittelbar am Fluss entlang bis zum Ortsende, wo der Radweg die Nagold überquert. Durch Wiesen und Wald führt der Weg bis zur Mindersbacher Brücke. Nach Unterquerung dieser Brücke (B 463) geht es weiter über eine neue überdachte Holzbrücke auf die rechte Nagoldseite und nach wenigen Metern auf der Kreisstraße führt der Weg wieder entlang der Nagold. Die "Pfrondorfer Mühle" lädt zu einem Halt ein, bevor es idyllisch durch die Nagoldaue und Wälder in Richtung Wildberg geht.

Fährt man den Nagoldtal-Radweg weiter, gelangt man in die Schäferlaufstadt Wildberg. Die Landschaften des Hecken- und Schlehengäus und des Nordschwarzwaldes treffen hier aufeinander. Der Radweg führt direkt am ehemaligen Dominikanerinnenkloster Maria Reuthin (1252) vorbei. Das Kloster war Grablege des mächtigen Hohenberger Geschlechts. Der Fruchtkasten, in dem heute das Museum Wildberg untergebracht ist, das Meiereigebäude und die ganze Klostermauer sind erhalten. Der Weg geht weiter rechts der Nagold, dann über eine 2006 neu erbraute Brücke und führt an der alten Stadtmauer entlang zur denkmalgeschützten steinernen Hirschbrücke. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Kernstadt, die auf einem Buntsandsteinrücken liegt und von der Nagold umflossen wird. Wildberg mit seinen zahlreichen erhaltenen Baudenkmälern ist auch bekannt durch seinen seit 1723 alle zwei Jahre am dritten Juliwochenende stattfindenden "Schäferlauf", dem ältesten Heimatfest des Nordschwarzwalds.